Seminaristinnen und Seminaristen verbringen ihre Freizeit gemeinsam auf der Neubau-Wiese.

Leben

Das Leben im Internat ist spannend, fröhlich, vielseitig, intensiv:

Wo sonst hat man die einzigartige Gelegenheit, nicht nur die Schulstunden, sondern auch Alltag und Freizeit mit Gleichaltrigen zu verbringen und mit seinen Freundinnen und Freunden zusammen zu wohnen?

Zum Profil des Seminars gehört, dass (fast) alle unsere Schülerinnen und Schüler das Internat besuchen. Die Gründe dafür sind so verschieden wie die Semis selbst: Manche suchen einen Ort, an dem sie ihre Talente pflegen und zum Beispiel mit anderen musizieren oder Sport machen können. Andere haben Lust, über große und tiefsinnige Fragen nachzudenken und wollen sich mit Gleichgesinnten austauschen. Manche suchen neue Freundinnen und Freunde oder einfach eine neue Umgebung, in der sie sie selbst sein können.

Alle Semis sind durch das Leben im Internat Teil einer guten und starken Gemeinschaft!

 

„In einem Internat zu leben ist echt aufregend! Ich habe schnell gemerkt, wie stark die Gemeinschaft hier am Seminar einfach ist und dass man auch Klassenübergreifend coole Dinge zusammen erleben kann.“
Charlotte, 16 Jahre

Kein Tag wie der andere – aber ein Rhythmus, der trägt

Tagesablauf

6:30–7:00 · Aufstehen

Der Wecker klingelt und es ist Zeit zum Aufstehen – von uns Schülerinnen und Schülern natürlich immer als zu früh empfunden. Aber durch das Wegfallen des ja oft weiten Schulweges kann man meist länger schlafen, als es vor der Semi-Zeit der Fall war.

7:00–7:45 · Frühstück & Morgenimpuls

Beim Frühstück starten wir mit frischem Obst, Müsli und mehrmals die Woche ofenfrischen Brötchen gemeinsam in den Tag. Für die 9er und 10er ist die Anwesenheit um 7:15 beim Morgenimpuls – einem Denkanstoß für den Tag – verpflichtend.

7:45–12:55 · Unterricht & Geier

Der Unterricht, der in der Regel in Doppelstunden stattfindet, beginnt.

In der ersten Pause (von 9:15–9:35) gibt es den „Geier“ – das ist unser zweites Frühstück. Der Name leitet sich von dem Verhalten der Schülerinnen und Schüler ab, die sich freudig auf das Frühstücksbuffet stürzen.

13:05 · Gemeinsames Mittagessen

Nach einem gemeinsamen Gebet oder einem Lied tischen unsere fabelhaften Köche das Mittagessen im Speisesaal auf. Die Hauptspeise wird in der Regel von Salat und einem Dessert begleitet. Für alle Vegetarier gibt es auch eine fleischlose Hauptspeise.

13:55–18:15 · Nachmittag

Nachmittags verbringen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeit ganz unterschiedlich.

Einige haben Nachmittagsunterricht (8./9. Stunde von 13:55–15:25 und 10./11. Stunde von 15:35–17:05) und die 9er und 10er lernen in der verpflichtenden Arbeitszeit, während die 11er und 12er dies selbständig machen.

Wer den schulischen Teil hinter sich gebracht hat, verbringt die Zeit nach persönlichem Belieben: mit Freunden, draußen, beim Sport, im Chor oder einfach eine Runde entspannen.

18:15 · Abendessen

Das Abendessen ist die letzte gemeinsame Mahlzeit des Tages. Neben Brot, Aufstrichen und Gemüse gibt es zweimal die Woche außerdem eine Besonderheit, z. B. Brezeln mit warmem Kaba oder Pizzabrötchen.

Abends · AGs & Freizeit

Nach dem Abendessen werden viele AGs angeboten. Von Sport, Theater und Literatur über Orchester, Bigband und weiterem – das Angebot ist groß und vielfältig. Donnerstags und samstags öffnet außerdem unsere Bar.

ab 21:30 · Hausschluss

Es ist Hausschluss für unsere 9er. Das bedeutet, ab jetzt müssen sich alle im Haus und auf dem Schlaftrakt aufhalten. Gestaffelt folgt dasselbe nun für die 10er um 22:00 Uhr, die 11er um 22:30 Uhr und die 12er um 23:00 Uhr. Die Anwesenheit wird dabei von einer Lehrerin und einem Lehrer überprüft.

Damit geht ein langer Tag am Semi zu Ende!

Betreuung

Gemeinsames Leben und Lernen

Im Mittelpunkt unseres pädagogischen Konzeptes steht das gemeinsame Leben und Lernen im ehemaligen Benediktinerkloster: Unsere Schülerinnen und Schüler verbringen über den Unterricht hinaus viel ihrer Freizeit im Internat, aber natürlich auch in Blaubeuren und dem Umland miteinander. Die Mehrzahl der Lehrerinnen und Lehrer lebt im Klosterhof. Sie sind auch außerhalb des Unterrichts für die Semis ansprechbar: Dies schafft eine gute, unkomplizierte Lernatmosphäre.

Geistliche Struktur

Wir beginnen den Tag mit einer gemeinsamen Impuls beim Frühstück. Einmal in der Woche feiern wir unsere „Semi-Andacht“ (mittwochs, 21 Uhr). Immer wieder gestalten wir Gottesdienste in der Blaubeurer Stadtkirche oder der Klosterkirche mit. Dies geistliche Struktur ist uns sehr wichtig: Sie gibt Halt und Orientierung.

Betreuung allein durch Lehrkräfte

Für die Betreuung sind alle fünfzehn Lehrerinnen und Lehrer am Seminar und besonders die Pfarrerin und der Pfarrer zuständig. Sie werden von rund zwanzig Mitarbeitenden dabei unterstützt.

Betreuung im Einzelnen / Mentorat

Für die Neuntklässler sind die Pfarrerin und der Pfarrer die wichtigsten Betreuer, die anderen Lehrenden und besonders der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin sind mit zuständig.

In den höheren Klassen wird die Betreuung durch die Mentoren geleistet: Schülerinnen und Schüler der Klassen 10-12 wählen eine Lehrkraft als Mentor/in für ein Jahr selbst aus. Man trifft sich dann regelmäßig in der Gruppe und zu Einzelgesprächen. Auf einen Mentor kommen rund sieben Semis.

 

Betreuung konkret

Die tägliche Betreuung haben immer ein Tageslehrer und eine Tageslehrerin, die jederzeit ansprechbar sind und am Wochenende Angebote für die Seminaristen machen. Sie übernachten im Altbau im Lehrerübernachtungszimmer. Durch täglich wechselnde Betreuung können keine Abhängigkeitsverhältnisse entstehen.

Reisen und Exkursionen

Am Anfang der Klasse 9 steht immer eine erlebnispädagogische Freizeit, üblicherweise im Allgäu. Diese wird vom Klassenlehrer und der Pfarrerin und dem Pfarrer begleitet.

In Klasse 10 findet eine Fahrt nach Berlin statt. In Klasse 11 und 12 unternehmen wir im jährlichen Wechsel große Studienfahrten nach Griechenland und Rom.

Raumkonzept

Unsere Neuner und Zehner sind im „Altbau“, der ehemaligen Mönchsklausur untergebracht: Sie teilen sich zu zweit oder zu dritt ein Zimmer. Jede Nacht übernachtet der/die Tageslehrer/in dort in einem Bereitschaftszimmer. Im Haus der Elftklässler („Forstamt“) wohnen die Semis, getrennt in Jungen- und Mädchenbereich, in der Regel in Zweierzimmern. Die Klasse 12 lebt in Einzelzimmern im Neubau.

Dem Konzept liegt die Idee einer wachsenden Freiheit und Selbstverantwortung zugrunde.

Freizeit und Arbeitsgemeinschaften

Natürlich besteht das Internatsleben nicht nur aus Schule, Schlafen und Lernen: Die Freizeit darf dabei nicht zu kurz kommen!

Am Seminar Blaubeuren bieten wir zahlreiche Arbeitsgemeinschaften an, die wir hier vorstellen.

An den Heimwochenenden werden von der Tageslehrerin oder dem Tageslehrer besondere Aktivitäten angeboten, außerdem unternehmen wir beispielsweise Wanderungen, Opernfahrten, Theaterbesuche, Skiausfahrten, Turniere, Exkursionen und vieles mehr.

Die landschaftliche Umgebung des Seminars am Fuß der Schwäbischen Alb lädt mit ihren Wäldern und Felsen zum Spazierengehen ein – und der mystisch-romantische Blautopf liegt direkt neben unserem Kloster.

Die Stadt Ulm kann in 11 Minuten mit dem Zug erreicht werden.

Theater-AG

Ein kultureller Höhepunkt jedes Schuljahres sind die Aufführungen unserer Theater-AG:
Zu Beginn des Schuljahres kann jeder Semi, der Lust dazu hat, ein Stück vorschlagen: Per Mehrheitsvotum wird dann das zu spielende Stück ausgewählt. Die Regie (eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern und Sebastian Gengnagel) organisiert das Casting. Dann beginnt die Probenarbeit!
Weitere Gruppen kümmern sich um Kulissen, Theatermusik, Maske, Technik und Kostüme.
Am Ende des Schuljahres, meistens im Frühsommer, gibt es drei Aufführungen auf der Bühne im Dorment.
So sind an den Aufführungen üblicherweise ca. 3/4 aller Semis in irgendeiner Funktion beteiligt und tragen zum Gelingen des Projektes bei.

Produktionen der letzten Jahre

2016 „Die Nashörner“
Eugène Ionesco
2017 „Was ihr wollt“
William Shakespeare
2018 „Frank V“
Friedrich Dürrenmatt
2019 „Die Dreigroschenoper“
Bertolt Brecht
2022 „Linie 1“
Volker Ludwig
mit Musik von Birger Heymann
2023 „Die Welle“
Morton Rhue
2024 „Der Besuch der alten Dame“
Friedrich Dürrenmatt
2025 „Der Sängerkrieg der Heidehasen“
James Krüss
2026 „Die Hexenjagd“
Arthur Miller

 

Kostüm-AG

Im Kostümfundus wird entworfen, genäht und angepasst. Von selbst gefertigten Accessoires bis zu historischen Kostümen entsteht hier alles, was unsere Theaterproduktionen auf der Bühne lebendig macht.

Technik-AG

Die Mitglieder der Technik-AG kümmern sich um die professionelle ton- und lichttechnische Ausstattung des Seminars. Sie sind verantwortlich für die Veranstaltungstechnik bei Theateraufführungen, Konzerten und sonstigen Schulveranstaltungen.

Chor

Im Chor singen Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen zusammen: Rund 30 Sängerinnen und Sänger erarbeiten hier in wöchentlichen Proben gemeinsam Musik aller Epochen und Stile – sowohl A-Cappella-Literatur als auch Stücke mit instrumentaler Begleitung. Der Chor des Seminars tritt bei mehreren Konzerten im Jahr auf und gestaltet Gottesdienste mit.

Bigband

In diesem Ensemble spielen Schülerinnen und Schüler, die Spaß an Swing, Bossa Nova oder neuerer Pop- und Jazz-Musik haben und die mit ihren Instrumenten – statt im klassischen Orchester – gerne in einer Bigband spielen wollen: Trompeten, Posaunen, Saxophone, Gitarre, Bass, Klavier und Drumset, aber auch Instrumente wie Horn oder Klarinette, die eigentlich weniger typisch für eine Bigband sind, sind hier willkommen. Bei ganz verschiedenen Anlässen sorgt die Bigband des Seminars für gute Laune.

Vokalensemble

Für die Schülerinnen und Schüler, die gern in noch kleinerer Besetzung und über den Chor hinaus gemeinsam singen wollen, gibt es das Vokalensemble. In den Proben, die einmal in der Woche stattfinden, wird hier an einem Repertoire geprobt, das sich besonders gut für die kammermusikalische Umsetzung eignet.

Orchester

Das Orchester setzt sich in jedem Jahr neu zusammen. Je nach Besetzung – manchmal haben wir viele Streicher, manchmal mehr Bläser – werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern interessante und passende Werke ausgesucht, an denen dann in wöchentlichen Proben gefeilt wird. Bei Hausmusikabenden und beim Seminarkonzert tritt das Orchester auf.

Sport-AG

Einmal in der Woche findet abends auf unserem Schulsportplatz, dem „Plätzle“, die Sport-AG statt. Meistens wird Fußball gespielt, aber auch Basketball oder Capoeira werden regelmäßig angeboten. Im Winter gehen wir dazu in die nahegelegene Sporthalle. Auch außerhalb der Sport-AG wird auf dem Plätzle fast täglich gekickt.

Außerdem steht den Semis ein Tischtennisraum und ein Kraftraum (Crosstrainer, Kraftturm usw.) im Altbau zur Verfügung.

Die Umgebung von Blaubeuren bietet vielfältige Möglichkeiten zum Sporttreiben (Joggen, Mountainbiken, Schlittenfahren, Klettern usw.). Die Semis können auch die örtlichen Sportvereine besuchen (z.B. DLRG, Handball usw.). Das Freibad und das Hallenbad sind nur 200 Meter vom Kloster entfernt!

Literatur-AG

In der Literatur-AG gibt es aktuell eine deutsche und eine englische Lesegruppe. Welche Bücher in der AG zusammen gelesen und besprochen werden, entscheiden die Teilnehmer gemeinsam: Es sind oft Werke der deutschen oder englischen Klassik, aber auch Internatsbücher wie „Das fliegende Klassenzimmer“ oder Zeitgenössisches wurden schon vorgeschlagen.

Hebräisch

Hebräisch ist eine der spannendsten Sprachen überhaupt! Nicht nur, dass sie völlig anders funktioniert als alle Sprachen, die man bisher gelernt hat – man taucht im Hebräisch-Unterricht auch in eine andere Welt ein: in die Welt des Alten Testamentes, des Volkes Israel und der jüdischen Religion. In Klasse 10 bieten wir eine Hebräisch-AG an (zwei Wochenstunden). Im Laufe des Schuljahres können die Schülerinnen und Schüler schon einfache alttestamentliche Texte lesen. In der Oberstufe kann Hebräisch als regulärer Kurs belegt werden (vier Wochenstunden über zwei Schuljahre). Er führt zum Hebraicum, das im Rahmen der Abiturprüfungen abgelegt wird.

4. Fremdsprache

Ab der 10. Klasse hat man am Seminar die Möglichkeit – bei genügend Interessenten – in einer AG eine vierte Sprache zu lernen, beispielsweise Hebräisch oder auch Latein oder Französisch. Diese Sprache kann ggf. in der Kursstufe bis zum Abitur weitergeführt werden.

Essen

Unser Küchenteam versorgt die Seminaristinnen und Seminaristen viermal am Tag mit frischen Mahlzeiten: Neben dem Frühstück (ab 7 Uhr) gibt es in der großen Pause ein Vesper (9.15 Uhr, „Geier“ genannt), das Mittagessen (13.05 Uhr) und das Abendessen (18.15 Uhr).

Die Mahlzeiten werden gemeinsam im Speisesaal, dem ehemaligen Refektorium der Benediktinermönche, eingenommen. Die Tischgemeinschaft ist uns wichtig: Begegnungen und Gespräche beim gemeinsamen Essen stärken die Gemeinschaft und geben neue Energie für den Schultag.

Während die Semis beim Frühstück mit ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden am Tisch sitzen, ist die Platzwahl bei den anderen Mahlzeiten offen.

Unser Küchenteam legt großen Wert auf frische Zutaten, Nachhaltigkeit und eine hohe Qualität der Speisen. Unsere Speisepläne orientieren sich an den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Essenswünsche der Semis werden – wenn möglich – gerne berücksichtigt. Zu den beliebtesten Gerichten gehören Lasagne, Semi-Burger und Apple Crumble. An Schulfeiern, zum Beispiel an Weihnachten oder vor den Sommerferien, gibt es besonders festliche Menüs.

Jeder Semi übernimmt im Laufe des Schuljahres eine bestimmte Anzahl an Küchendiensten und trägt so zum gemeinsamen Internatsleben bei.

Neben den Schülerinnen und Schülern des Seminars essen an Wochentagen auch die Kinder des Evangelischen Kindergartens Blaubeuren zu einer separaten Uhrzeit bei uns zu Mittag.

Mehr über die Leitlinien und das Verpflegungskonzept unserer Seminarküche erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Räume

Im Klosterhof nutzen wir ganz verschiedene Gebäude zum Leben und Lernen:

Die Semis der Klassen 9 und 10 wohnen im Altbau in Zweier- oder Dreierzimmern. Sie haben den kürzesten Weg ins Dorment oder zum Speisesaal.

Die Klasse 11 nutzt das ehemalige Forstamt, ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert mit einem wunderschönen Garten. Hier haben die Schüler Zweierzimmer.

Im Neubau befinden sich im Erdgeschoss unsere Klassenräume. Die oberen Stockwerke sind der Internatsbereich der Klasse 12; hier hat jede/r ein Einzelzimmer. Auf der großen Neubau-Terrasse kann man wunderbar lesen, Spiele spielen oder auch mal eine Party feiern.

In allen drei Seminargebäuden findet man die gleichen schönen, modernen Bäder sowie Küchen und Wohnzimmer.  Alle Schülerzimmer sind mit identischem, bewusst schlicht gehaltenem Mobiliar ausgestattet.

 

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Treffpunkt unter freiem Himmel

Klosterhof

Treffpunkt, Pausenhof und Wohnzimmer unter freiem Himmel – hier begegnet sich das Seminar.

Zimmer der Klassen 9 und 10

Altbau

Im Altbau befinden sich die Schlaftrakte für die Jungen und Mädchen der Klassen 9 und 10. Hier ist auch das Zimmer, in der sich die diensthabende Lehrkraft aufhält.

Historische Zimmer mit Fachwerk

Forstamt

Die Zimmer im Forstamt sind, bedingt durch die jahrhundertealte Fachwerkstruktur, alle unterschiedlich geschnitten. In der Regel wohnen hier zwei Semis zusammen in einem Zimmer, in dem sich auch die Schreibtische befinden.

Einzelzimmer in der 12. Klasse

Neubau

Unsere Abschlussklasse residiert im Neubau – jede/r hat hier ein Zimmer für sich. Auf den Balkonen kann man abends beobachten, wie die Sonne hinter der Schwäbischen Alb untergeht.

Dorment

Das Dorment ist der ehemalige Schlaftrakt der Benediktinermönche. Hier befinden sich die Arbeitszimmer der Klassen 9 und 10. 

Platz zum konzentrierten Arbeiten

Arbeitszimmer

Drei oder vier Schülerinnen und Schüler teilen sich ein „Az“, wie wir hier sagen. Jede/r hat einen Schreibtisch und ein Regal. Sofas sorgen für Gemütlichkeit.

Raum zum Musizieren

Übzellen

Im Altbau und im Neubau haben wir viele Übzellen – mit insgesamt acht Flügeln, neun Klavieren und zwei Orgeln. Hier kannst Du ungestört Musik machen! (Viele Streich- und Blasinstrumente können am Seminar ausgeliehen werden.)

Gemeinsam essen

Speisesaal

Hier, im ehemaligen Refektorium, haben schon die Mönche ihre Mahlzeiten eingenommen – auch die Semis kommen viermal am Tag zum Essen hierher. Im Speisesaal finden auch unsere Feste und Veranstaltungen statt.

Gemeinschaftsräume

Jedes Internatsgebäude hat verschiedene Gemeinschaftsräume: In den Stockwerksküchen wird, vor allem an den Wochenenden, gebacken und gekocht. Die Wohnzimmer sind mit Fernseher/Beamer ausgestattet und beliebte Treffs für Spiele- oder Filmabende.

Raum für Andachten und Stille

Kapitelsaal

Ein besonderer Ort für Andachten, Gespräche und gemeinsame Veranstaltungen.

Sanitärbereich

Moderne Bäder gehören selbstverständlich zum Alltag im Internat.

Schutzkonzept

Das Evangelische Seminar Blaubeuren soll ein Ort sein, an dem sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeder Hinsicht sicher fühlen. Um dies zu gewährleisten, arbeiten wir kontinuierlich an unserem Schutzkonzept und an unserem Verhaltenskodex: Fragen des gemeinsamen Umgangs und des Verhältnisses von Nähe und Distanz, Regeln für ein gutes und rücksichtsvolles Miteinander und der Austausch über persönliche Grenzen sind zentral für die Zusammenarbeit und die Gemeinschaft in Schule und Internat.

Unser Verhaltenskodex wird in einem zirkulären Prozess stetig weiterentwickelt. Der Verhaltenskodex ist somit nie „fertig“, sondern wird im Sinne eines Schutzprozesses jedes Schuljahr neu thematisiert, durchgesprochen, überprüft und weiterentwickelt. Verantwortlich für den Arbeitsprozess sind der Seminarpfarrer und die Seminarpfarrerin.

Alle an der Seminargemeinschaft beteiligten Personen verpflichten sich auf den Verhaltenskodex.

Bei Verstößen stehen den Seminaristinnen und Seminaristen neben den Lehrkräften des Seminars auch externe Ansprechpersonen zur Verfügung. Die Kontaktmöglichkeiten hängen in allen Häusern aus.

Die aktuelle Version des Verhaltenskodex finden Sie hier.

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