{"id":1275,"date":"2018-07-04T08:02:27","date_gmt":"2018-07-04T06:02:27","guid":{"rendered":"http:\/\/seminar-blaubeuren.de\/?post_type=portfolio&#038;p=1275"},"modified":"2025-02-05T14:45:56","modified_gmt":"2025-02-05T13:45:56","slug":"theater-ag","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/portfolio\/theater-ag\/","title":{"rendered":"Theater-AG"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row unlock_row=&#8220;&#8220; row_height_percent=&#8220;15&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;80&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; row_height_use_pixel=&#8220;&#8220; row_name=&#8220;Design&#8220;][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; zoom_width=&#8220;0&#8243; zoom_height=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;954247&#8243;]<\/p>\n<div id=\"c177\">\n<div class=\"container container--small\">\n<div class=\"ce-textpic ce-right ce-intext\">\n<div class=\"ce-bodytext margin-bottom-huge\">\n<p>Ein kultureller H\u00f6hepunkt jedes Schuljahres ist die Auff\u00fchrung der Theater-AG.<\/p>\n<p>Die Hauptt\u00e4tigkeit der Theater-AG umfasst jedoch nicht nur die dreifache Auff\u00fchrung an einem Wochenende im Fr\u00fchsommer, sondern vielmehr die lange Proben- und Vorbereitungsphase, die unter der\u00a0Regie von Sebastian Gengnagel stattfindet.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Schuljahres kann jede\/r, die\/der will, ein St\u00fcck vorschlagen, das sie\/er bei einem eigens hierf\u00fcr anberaumten Treffen vorstellt. Per Mehrheitsvotum wird dann das zu spielende St\u00fcck bestimmt.<\/p>\n<p>Die Regie (eine Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und Herr Gengnagel) organisiert nun das Casting, bei dem die Rollen, f\u00fcr die mehrere ihr Interesse anmelden, ausgespielt werden. Bevor die eigentliche Probenarbeit beginnt, steht im Anschluss das K\u00fcrzen des St\u00fccks auf dem Programm.<\/p>\n<p>Weitere Gruppen k\u00fcmmern sich um <a href=\"http:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/portfolio\/kulissen-ag\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Kulissen<\/a>, Maske, Technik und Kost\u00fcme. So sind an den Auff\u00fchrungen \u00fcblicherweise ca. 3\/4 aller Sch\u00fclerInnen in irgendeiner Funktion beteiligt und tragen alle\u00a0zum Gelingen der Auff\u00fchrungen bei.<\/p>\n<p>Aufgef\u00fchrt wurde in den letzten Jahren<\/p>\n<ul>\n<li>2012 &#8222;Antigone&#8220; von Sophokles<\/li>\n<li>2013 &#8222;Romulus der Gro\u00dfe&#8220; von Friedrich D\u00fcrrenmatt<\/li>\n<li>2014 &#8222;K\u00fc\u00dfchen, K\u00fc\u00dfchen&#8220; von Roald Dahl<\/li>\n<li>2015 &#8222;Jugend ohne Gott&#8220; von \u00d6d\u00f6n von Horv\u00e1th<\/li>\n<li>2016 &#8222;Die Nash\u00f6rner&#8220; von Eug\u00e8ne Ionesco<\/li>\n<li>2017 &#8222;Was ihr wollt&#8220; von William Shakespeare<\/li>\n<li>2018 &#8222;Frank V&#8220; von Friedrich D\u00fcrrenmatt<\/li>\n<li><a href=\"#Dreigroschenoper\">2019 &#8222;Die Dreigroschenoper&#8220; von Bertolt Brecht<\/a><\/li>\n<li>2022 &#8222;Linie 1&#8220; von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann<\/li>\n<li>2023 &#8222;Die Welle&#8220; nach Morton Rhue<\/li>\n<li>2024 &#8222;Der Besuch der alten Dame&#8220; von Friedrich D\u00fcrrenmatt<\/li>\n<li>Ausblick 2025 &#8222;Der S\u00e4ngerkrieg der Heidehasen&#8220; von James Kruess<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading uncode_shortcode_id=&#8220;383422&#8243;]<\/p>\n<h2 id=\"dreigroschenoper\">2024 &#8222;Der Besuch der alten Dame&#8220;<\/h2>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_row_inner limit_content=&#8220;&#8220;][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;384963&#8243;]<\/p>\n<h1 class=\"tw-text-headline-lg [&amp;&gt;a]:tw-text-neutral-10 tw-pt-3 sm:tw-text-headline-sm tw-break-words\" style=\"font-style: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration: none; box-sizing: border-box; border: 0px; font-size: 2rem; font-weight: bold; margin: 0px; color: #191c1e; padding: 0.75rem 0px 0px; overflow-wrap: break-word; line-height: 1.375; caret-color: #191c1e; font-family: Ubuntu, sans-serif;\">Inszenierung in Blaubeuren \u00fcberzeugt Publikum<\/h1>\n<h4>Die allj\u00e4hrlichen Theaterauff\u00fchrungen des Evangelischen Seminars Blaubeuren sind schon lange ein Geheimtipp f\u00fcr die Theaterliebhaber in der Region. Da sind Profis am Werk, drei Auff\u00fchrungen sind ausverkauft, das ganz besondere Ambiente des mittelalterlichen Klosterdorments gibt seinen Charme dazu.<\/h4>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wer h\u00e4tte gedacht, dass D\u00fcrrenmatts Klassiker \u201eDer Besuch der alten Dame\u201c derart aktuell und spannungsreich inszeniert werden k\u00f6nnte? Ein gro\u00dfes Erlebnis f\u00fcrs Publikum &#8211; und gewiss auch f\u00fcr die Mitwirkenden. Regisseur war Sebastian Gengnagel.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">In seiner Begr\u00fc\u00dfung teilte Ephorus Jochen Sch\u00e4ffler, der gelegentlich auch in die Rolle eines Mitspielers schl\u00fcpfte, mit, dass der Auff\u00fchrung eine zweite, 1966 entstandene, Fassung des St\u00fccks zugrunde liege. Er brachte seine Freude \u00fcber dieses Gemeinschaftsprojekt zum Ausdruck, zwei Drittel der Sch\u00fcler seien beteiligt in verschiedenen Funktionen, die B\u00fchnenmusik sei selbst erarbeitet und eingespielt.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das dreidimensionale B\u00fchnenbild, entstanden im Kunstunterricht unter Leitung von Isabel Fuchs, passt farblich hervorragend ins historische Ambiente und zeigt verwinkelte Kleinstadtgassen. Die erste Szene zeigt drei am Bahnhof Wartende, die Zeitung lesend in heruntergekommenen Klamotten, stocksteif in Originaluniform steht dabei der Bahnhofsvorsteher. Die Kleinstadt, in der sie leben, schildern sie als ruiniert: Lautmalerisch hei\u00dft sie \u201eG\u00fcllen\u201c, die meisten Bewohner leben von \u201eSuppenk\u00fcchen\u201c. \u201eH\u00f6chste Zeit, dass die Milliard\u00e4rin, Besitzerin von \u00d6lvorkommen, Railway-Linien, Vergn\u00fcgungsvierteln in Bangkok, eintrifft\u201c, konstatieren sie zigarettenrauchend. Denn sie ist eine \u201eHiesige\u201c, aufgewachsen in G\u00fcllen, in der weiten Welt bekannt als Wohlt\u00e4terin.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Ein \u201egro\u00dfer Bahnhof\u201c ist geplant, mit Rede vom B\u00fcrgermeister und \u201e\u00c4nnchen von Tharau\u201c des gemischten Chores sowie einer Pyramide des Turnvereins. Doch grotesk: Die Milliard\u00e4rin trifft fr\u00fcher ein als erwartet, hat die Notbremse gezogen, besticht gleich mal den Bahnhofsvorsteher. Sie reist an mit Gefolge: einem Butler, zwei Eunuchen \u201eKoby und Loby\u201c, zwei S\u00e4nftentr\u00e4gern \u201eRoby und Toby\u201c, einem schwarzen Panther im K\u00e4fig und ihrem Ehemann &#8211; und einem Sarg. Schon in der ersten Szene wird klar, mit wie viel Liebe zum Detail in dieser Inszenierung in die Ausstattung erfolgte: stimmige Kost\u00fcme, ein perfekt bemalter Sarg. Nelly Tuda verk\u00f6rpert ausdrucksstark die heimgekommene Klara, jetzt hei\u00dft sie \u201eClaire\u201c: Sie ist sch\u00f6n, eine Mischung aus Arroganz, K\u00e4lte, Grausamkeit, fr\u00fch entt\u00e4uschten Erwartungen. Sanft wird sie nur an den Erinnerungsorten mit Alfred Ill (wei\u00dfes T-Shirt, schwarze Hose, hellblaues Jacket, meist zigaretterauchend) &#8211; mit Friedrich Schenk ebenfalls gro\u00dfartig besetzt. Er beherrscht alle Nuancen der Wandlung vom siegessicheren Ex-Liebhaber zum gescheiterten, reum\u00fctig bekennenden B\u00fc\u00dfer.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Nach Plan sucht das fr\u00fchere Liebespaar fr\u00fchere \u201eOrte der Leidenschaft\u201c auf: Unter anderem einen Wald, in dem die B\u00e4ume sich ausdauernd und eindrucksvoll im Wind wiegen, selbst ein geschnitztes Herz \u201eAC\u201c ist von der Ausstattung gefertigt worden. Claire Zachanassian vereitelt die Pl\u00e4ne auf schnellen Wohlstand der Kleinstadt und ihrer B\u00fcrger. Sie hat eine alte Rechnung offen mit Alfred, der sich vor Jahrzehnten nicht zu seiner Vaterschaft bekannte, vor Gericht sogar zwei falsche Zeugen vorf\u00fchrte und Klara dadurch aus der Heimatstadt und in die Prostitution vertrieb, das Kind verstarb \u201ein der christlichen F\u00fcrsorge\u201c. Sie schl\u00e4gt den B\u00fcrgern einen grausamen Deal vor: Sie stiftet eine Milliarde, davon 500 Millionen f\u00fcr die Stadt, 500 Millionen f\u00fcr die B\u00fcrger. Ausgezahlt wird nach der T\u00f6tung von Alfred.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Hervorragend kommt in der Inszenierung zum Ausdruck, wie die anf\u00e4ngliche Stimmung einer klaren Ablehnung langsam kippt. Immer wieder wird der Sarg durchs Bild getragen, Kr\u00e4nze werden angeliefert. Die Zuschauer nehmen begleitend \u201eSpiel mir das Lied vom Tod\u201c wahr. Alfred betreibt mit seiner Familie einen kleinen Laden, der langsam einem Ruin zutreibt. Seine Mitb\u00fcrger kaufen teure Waren nur noch auf Kredit, alle haben pl\u00f6tzlich Geld f\u00fcr neue Schuhe. Der soziale Druck auf Alfred w\u00e4chst: Der Pfarrer (Laura Gelhaar) fl\u00fcchtet sich in Allgemeinpl\u00e4tze, r\u00e4t ihm zur Flucht, doch mit Koffern am Bahnhof bricht er zusammen. Der B\u00fcrgermeister (nuancenreich verk\u00f6rpert von Ella Bischofberger) r\u00fcckt rasch von seiner Loyalit\u00e4t ab, der Fleischermeister (Sebastian Gengnagel) h\u00e4ndigt Alfred ein geladenes Gewehr aus. Dem Anschein nach l\u00e4sst sich auch seine eigene Familie kaufen: die Kost\u00fcmbildner sorgten symbolisch f\u00fcr einen edlen Wintermantel f\u00fcr die Frau und ein schickes Kleid f\u00fcr die Tochter. Der Polizist (Pia Gerhardt) verk\u00f6rpert sehr \u00fcberzeugend Gesetzestreue. Auch der Lehrer (Charlotte Hantel) ger\u00e4t ins Wanken, nicht nur wegen des ausgeschenkten \u201eSteinh\u00e4gers\u201c: \u201eDer Glaube an die Humanit\u00e4t ist machtlos\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Im Lauf der Handlung wird deutlich, dass Claire ihren Rachefeldzug von langer Hand geplant hat: Die falschen Zeugen von damals hat sie erblindet und als ihre beiden Eunuchen Koby und Loby eingestellt: mit schwarzen Sonnenbrillen, alle S\u00e4tze wiederholend, intensiv verk\u00f6rpert von Annelie Brandt und Paula Burkhardt. Den Richter hat sie mit viel Geld aus dem Amt gelockt und zu ihrem Butler gemacht: Marvin Graser brilliert souver\u00e4n in dieser Rolle eines \u201eErgebenen\u201c. Ihre Leibw\u00e4chter Toby und Roby sind Ex-Strafgefangene, dauer-kaugummikauend cool interpretiert von Valentina Dourado Braungart und Timea Coy. Ihre Agenten haben die Firmen der Stadt aufgekauft und damit zur Gesamtverarmung beigetragen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Eine Gemeindeversammlung mit Medienvertretern beschreibt \u201eeine gewisse Zwangslage der Stadt\u201c &#8211; das St\u00fcck endet mit der T\u00f6tung Alfreds durch die Mitb\u00fcrger. Die Presse und herbeigeeilten TV-Journalisten interpretieren den Tod Alfreds als \u201eTod aus Freude\u201c, das Volk sieht weg. Gedeutet werden kann das St\u00fcck als moderne Kapitalismuskritik: Ist Gerechtigkeit k\u00e4uflich?<\/p>\n<p>(Ilse Fischer-Giovante f\u00fcr die Schw\u00e4bische <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/ulm-alb-donau\/blaubeuren\/inszenierung-in-blaubeuren-ueberzeugt-publikum-2641365\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/ulm-alb-donau\/blaubeuren\/inszenierung-in-blaubeuren-ueberzeugt-publikum-2641365<\/a> )[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading uncode_shortcode_id=&#8220;125198&#8243;]<\/p>\n<h2 id=\"dreigroschenoper\">2023 &#8222;Die Welle&#8220;<\/h2>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_single_image media=&#8220;78560&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;213352&#8243;][vc_row_inner limit_content=&#8220;&#8220;][vc_column_inner width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading uncode_shortcode_id=&#8220;762665&#8243;]<\/p>\n<h2 id=\"dreigroschenoper\">2022 &#8222;Linie 1&#8220;<\/h2>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_row_inner limit_content=&#8220;&#8220;][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;197749&#8243;]<\/p>\n<div class=\"post-body\">\n<div class=\"post-content un-no-sidebar-layout\">\n<div class=\"row-container\">\n<div class=\"row row-parent style-light limit-width double-top-padding double-bottom-padding\">\n<div class=\"post-title-wrapper\">\n<h1 class=\"post-title\">Eine Theaterreise mit der Linie 1<\/h1>\n<\/div>\n<p>von Eva Menner, Blaum\u00e4nnle 27.05.2022, S.6<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><em>Schu\u0308lerinnen und Schu\u0308ler des evangelischen Seminars bringen die musikalische Revue von 1986 auf die Bu\u0308hne \u2013 mit leichter Aktualisierung.<\/em><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Langanhaltender Applaus war die Belohnung fu\u0308r eine grandiose Leistung der Theater AG des evangelischen Seminars. Eine Leistung, die umso ho\u0308her einzuscha\u0308tzen ist, da fast alle auf der Bu\u0308hne Neulinge waren, weil viele der bewa\u0308hrten Schauspielerinnen und Schauspieler nach zwei Jahren ohne Auffu\u0308hrung die Schule bereits verlassen haben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Auf die Bu\u0308hne hatte die AG unter der ma\u00dfgeblichen Leitung von Sebastian Gengnagel und Jan Liermann die musikalische Revue \u201eLinie 1\u201c gebracht. Im Jahr 1986 kommt das Ma\u0308dchen Natalie aus der westdeutschen Provinz nach Berlin, um ihren Traumprinzen, den Rockmusiker Johnnie, zu suchen. Am Bahnhof Zoo steigt sie in die Linie 1 nach Kreuzberg. Wa\u0308hrend ihrer Fahrt durch Berlin, trifft sie auf Arbeitslose, Penner, Schulschwa\u0308nzer, Drogensu\u0308chtige, Dichter, Zuha\u0308lter, Rassisten und viele Typen mehr. Die vier \u201eWilmersdorfer Witwen\u201c trauern den \u201eguten Zeiten\u201c unter Hitler nach, wo es solche Zusta\u0308nde wie heutzutage nicht ga\u0308be. So zeichnet \u201eLinie 1\u201c ein buntes Bild der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Die Theater AG hat auf eine Aktualisierung des Stu\u0308ckes verzichtet. Ein paar wenige Anspielungen auf die Gegenwart waren eingebaut. So tra\u0308gt der Verschwo\u0308rungstheoretiker, der tatsa\u0308chlich im Original vorkommt, einen Alu-Hut und redet von Bill Gates. Auch Corona wird kurz erwa\u0308hnt.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nicht nur Schauspielen war bei dem Stu\u0308ck gefragt, sondern auch Singen, was die Schu\u0308lerinnen und Schu\u0308ler ebenso bravouro\u0308s meisterten. Die Musik war zwar nicht live, jeder Ton jedoch von Schu\u0308lern im hauseigenen Tonstudio aufgenommen. Die meisten der jungen Schauspieler mussten in mehrere Rollen schlu\u0308pfen.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die ganze Auffu\u0308hrung war eine gro\u00dfe Gemeinschaftsleis- tung aller Beteiligten. Die Hauptrolle verko\u0308rperte sehr glaubhaft Thadina Keinath, viel Szenenapplaus gab es fu\u0308r Mathilde Nesges fu\u0308r \u201eMarias Lied\u201c und Friedrich Schenk fu\u0308r eine a\u0308u\u00dferst witzige Tanz-und Gesangseinlage. Genial wieder die Kulissen, die die Schu\u0308ler zusammen mit Kunstlehrerin Isabel Fuchs gemalt hatten und die die Zuschauer im Dorment glauben lie\u00dfen, wirklich in der U-Bahn zu sitzen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading]<\/p>\n<h2 id=\"dreigroschenoper\">2019 &#8222;Die Dreigroschenoper&#8220;<\/h2>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_row_inner limit_content=&#8220;&#8220;][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"post-body\">\n<div class=\"post-content un-no-sidebar-layout\">\n<div class=\"row-container\">\n<div class=\"row row-parent style-light limit-width double-top-padding double-bottom-padding\">\n<div class=\"post-title-wrapper\">\n<h1 class=\"post-title\">Der Theater AG gelingt mit Brechts \u201eDreigroschenoper\u201c eine herausragende Auff\u00fchrung im Dorment<\/h1>\n<\/div>\n<p>von Eva Menner, Blaum\u00e4nnle 5.07.2019, S.5<\/p>\n<p>Bertolt Brechts popul\u00e4rstes Werk, die Dreigroschenoper mit der Musik von Kurt Weill, ist nicht nur schauspielerisch eine gro\u00dfe Herauforderung f\u00fcr ein Laientheater, sondern der vielen Lieder wegen auch eine gesangliche.<br \/>\nDie Theater AG des Evangelischen Seminars ging\u00a0 das Wagnis ein, das St\u00fcck auf die B\u00fchne zu bringen. Den Sch\u00fclern gelang eine mitrei\u00dfende, herausragende Auff\u00fchrung. \u201eUnglaublich\u201c, \u201eWahnsinn\u201c, \u201eganz toll\u201c waren die Kommentare des begeisterten Publikums. Es gab schier nicht enden wollenden Applaus. Da stimmte einfach alles, die Leistung der jungen Schauspieler, die Musikbegleitung, Maske, Kost\u00fcme, B\u00fchnenbild. Ein H\u00f6hepunkt in der Theatergeschichte der Schule.<br \/>\nBrechts Dreigroschenoper ist eine bei\u00dfende Kritik an Kapitalismus und scheinheiliger b\u00fcrgerlicher Moral und ist damit heute noch aktuell. \u201eWas ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gr\u00fcndung einer Bank?\u201c oder \u201eErst kommt das Fressen dann die Moral\u201c \u2013 so lauten bekannte Zitate. Bettlerk\u00f6nig Peachum und der Gangsterboss Macheath, bekannt unter dem Namen Mackie Messer, betreiben in Soho in einem Sumpf von Gier, Gewalt und Verrat ihre tr\u00fcben Gesch\u00e4fte. \u00dcberraschend f\u00fcr ihre Eltern heiratet Polly Peachum den Ganoven Macheath und das Ehepaar Peachum setzt alle Hebel in Bewegung, um den ungeliebten Schwiegersohn an den Galgen zu bringen. Doch Macheath hat viele Beziehungen, der oberste Polizeichef Londons \u201eTiger Brown\u201c ist ein alter Freund und bei seinen Huren in Turnbidge, die ihn letztlich aber des Geldes wegen verraten, sucht er immer\u00a0 wieder Zuflucht. Am Ende h\u00e4ngt Macheath schon fast am Galgen, als ein reitender Bote der K\u00f6nigin die Begnadigung \u00fcberbringt, er sogar in den Adelsstand erhoben wird, ein Schloss und ein Leibrente geschenkt bekommt.<br \/>\nHerausragend waren die beiden Hauptdarsteller Johann Krafft als Macheath und Jakob Zimmermann als Peachum. Stark waren aber auch die anderen Rollen besetzt mit Lea Pommer als Polly, Thadina Keinath als Lucy, Tiger Browns Tochter und Pollys Rivalin, Jutta Knaudt als Peachums Frau Celia, Milena Holm als Spelunken-Jenny, Marc-Ren\u00e9 Stoller als Polizeichef Tiger Brown und Jolanthe Lempp als Erz\u00e4hler und Moritatens\u00e4nger. Zum Gelingen der Auff\u00fchrung trugen ebenso all die Bettler, Ganoven und Huren bei.<br \/>\nRecht z\u00fcchtig gekleidet waren die Huren, wohl eine Folge der ersten Auff\u00fchrung der Dreigroschenoper 2006 am Seminar. \u201eDa gab es Austritte von Eltern aus unserem F\u00f6rderverein, weil ihnen die Darstellung zu freiz\u00fcgig war\u201c, berichtete Ephorus Pleitner in seiner Begr\u00fc\u00dfung.<br \/>\nF\u00fcr die Kulisse zeichnete wie gewohnt Kunstlehrerin Isabel Fuchs verantwortlich. Sch\u00fcler hatten in vielen Stunden Arbeit sogar einen zusammenlegbaren Gef\u00e4ngnisk\u00e4fig gebastelt. Im Publikum wurde ob dessen zuk\u00fcnftiger Verwendung f\u00fcr renitente Sch\u00fcler gewitzelt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading]<\/p>\n<h2 id=\"Frank\">2018 &#8222;Frank V&#8220;<\/h2>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_row_inner limit_content=&#8220;&#8220;][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"standard-teaser\">\n<div class=\"container\">\n<h3 class=\"standard-teaser__header article__header beta\">&#8222;Halunken mit Stil&#8220; &#8211; Gro\u00dfes Lob f\u00fcr die Theaterauff\u00fchrung<\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"container\">\n<div class=\"article__body media media--loose\">\n<div class=\"media__body\">\n<div class=\"article__teaser\">\n<p><em>Mit der Wahl des St\u00fcckes \u201eFrank der F\u00fcnfte\u201c von Friedrich D\u00fcrrenmatt hat sich die Theater AG des evangelischen Seminars keine einfache Aufgabe gestellt, galt es doch auf der B\u00fchne auch zu singen. Am Ende ernteten die Sch\u00fcler jedoch viel Applaus.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"article__text\">\n<p>EVA MENNER<\/p>\n<p>Blaubeuren Auch die h\u00e4ufigen Szenenwechsel in D\u00fcrrenmatts St\u00fcck waren angesichts der r\u00e4umlich beengten Verh\u00e4ltnisse im Dorment des Klosters eine Herausforderung. Aber wie fast schon gewohnt meisterten die jungen Schauspieler alle Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>In der \u201eKom\u00f6die einer Privatbank\u201c geht es um die kriminelle Machenschaften in der von Frank, dem F\u00fcnften( Konrad Lohse) und seiner Ehefrau Ottilie (Johanna Kunzi) gef\u00fchrten Bank. Die Gesch\u00e4fte laufen schlechter als fr\u00fcher, deshalb wollen sie die Bank liquidieren. Personalchef Richard Egli (Anna Aggel\u00e1kos) ist ein williger Untergebener, der gehorsam die Befehle ausf\u00fchrt und daf\u00fcr sorgt, dass niemand aus der Reihe tanzt. Schlie\u00dflich bringt er sogar seine Geliebte Frieda F\u00fcrst (Sarah Grund), die der Bank als Prostituierte dient, um.<\/p>\n<p>Mit Kunden werden betr\u00fcgerische Gesch\u00e4fte gemacht, die Mitarbeiter wie Prokurist B\u00f6ckmann (Reik Schlitter) und Neuling P\u00e4uli Neukomm (Maximiliane K\u00f6rber) beklauen die Bank, um ihre Sch\u00e4fchen ins Trockene zu bringen. Ihren beiden schon erwachsenen Kindern gaukeln Frank und Ottilie ein braves Leben vor und w\u00e4hnen sie deshalb in Unwissenheit \u00fcber ihre verbrecherischen Gesch\u00e4fte. Das erweist sich allerdings als fataler Irrtum. Sohn Herbert (Johann Krafft) \u00fcbernimmt mithilfe eines erpresserischen Coups schlie\u00dflich die Bank und Tochter Franziska (Lea Pommer) den Job der Frieda. In einer der letzten Szenen spielen sich Frank und seine Frau vor, dass sie vom Treiben der Kinder nicht wissen.<\/p>\n<p>Als habe D\u00fcrrenmatt viel sp\u00e4tere Ereignisse wie Finanzblase und Bankenskandal vorausgeahnt, fleht Ottilie in dem St\u00fcck den Staatspr\u00e4sidenten an, sie zu bestrafen und die Bank zu schlie\u00dfen. Stattdessen bekommt sie einen Scheck \u00fcberreicht. Am Ende sieht man den degradierten Egli den Boden fegen, der aber versichert, er werde garantiert wieder an die Spitze zur\u00fcckkehren \u2013 ein Symbol f\u00fcr die Macht des Kapitals.<\/p>\n<p>Erstaunlich souver\u00e4n agierten die Sch\u00fcler auf der B\u00fchne, bewegten sich pr\u00e4zise in einer durchdachten Choreografie und sangen die leicht schr\u00e4gen Lieder mit vielsagenden Titeln wie \u201eHalunken mit Stil sind rar\u201c, \u201eWas wir schieben und raffen\u201c oder \u201eIn Oxford wurde ich erzogen\u201c.<\/p>\n<p>Genial wieder einmal das B\u00fchnenbild, das die verschiedenen Schaupl\u00e4tze deutlich machte. Die Requisiten auf der B\u00fchne waren sehr genau durchdacht, sodass die Szenenwechsel schnell vonstatten gingen. Gro\u00dfes Lob f\u00fcr die Sch\u00fcler, zum Teil Abiturienten, die es sich trotz Pr\u00fcfungsstress nicht nehmen lie\u00dfen, auf der B\u00fchne zu stehen.<\/p>\n<p>Erscheinungsdatum: 15.06.2018, Copyright Das Blaum\u00e4nnle<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading]<\/p>\n<h2 id=\"wasihrwollt\">2017 &#8222;Was ihr wollt&#8220;<\/h2>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_row_inner limit_content=&#8220;&#8220;][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<div id=\"c199\">\n<div class=\"container container--small\">\n<h3 class=\"text-center\">Voller Spielfreude &#8211; Eine gelungene Teamleistung mit teils herausragenden Schauspielern<\/h3>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-bodytext margin-bottom-huge\">\n<p><i>Am\u00fcsant, souver\u00e4n und voller Spielfreude brachte die Theater AG des evangelischen Seminars Shakespeares<br \/>\nKom\u00f6die &#8222;Was ihr wollt&#8220; auf die B\u00fchne.<\/i><\/p>\n<p>EVA MENNER<\/p>\n<p>Blaubeuren\u00b7: Das Publikum bei den drei fast ausverkauften Vorstellungen am Wochenende dankte f\u00fcr den kurzweiligen Abend mit anhaltendem Applaus. &#8222;Was ihr wollt&#8220; ist ein Spiel mit Maskeraden, Verwechslungen, Geschlechtervertauschung, die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Mag auch manche Figur darin Tragik umwehen, so setzt die Theater AG des evangelischen Seminars doch haupts\u00e4chlich auf die komischen Elemente. Kurz die Geschichte: Viola hat ein Schiffsungl\u00fcck vor der K\u00fcste Illyriens \u00fcberlebt, bei dem ihr Zwillingsbruder Sebastian ums Leben gekommen zu sein scheint. Als Knabe verkleidet tritt sie in die Dienste des Herzogs Orsino. Dieser ist unsterblich verliebt in die Gr\u00e4fin Olivia, die aber aus Trauer um ihren verstorbenen Bruder sieben Jahre lang ihr Gesicht verschleiern und die Gesellschaft von M\u00e4nnern meiden will. Viola, die sich nun Cesario nennt, verliebt sich in Orsino, Olivia dagegen in den &#8222;jungen Mann&#8220; Cesario. Dann taucht der ertrunken geglaubte Zwillingsbruder Sebastian wieder auf. Schlie\u00dflich kl\u00e4ren sich alle Verwechslungen auf und die Verliebten finden zueinander.<br \/>\nHerrlich affektiert spielte Konrad Lohse den schw\u00e4rmerischen Orsino, sehr souver\u00e4n und \u00fcberlegt gaben Johanna Kunzi und Lee Heidemann die Viola bzw. die Olivia. Als kom\u00f6diantisches Talent entpuppte sich Florian Maerker als Hofnarr. F\u00fcr viele Lacher im Publikum sorgten Till Obermeyer als Tobias R\u00fclps st\u00e4ndig betrunkener Onkel Olivias und Jakob Zweigle als leichtgl\u00e4ubiger, d\u00fcmmlicher Junker Andreas Schmerzwang. Johann Krafft spielte die Rolle des Haushofmeisters Malvolio mit exaltierter Mimik und tobte mit knallgelben Kniestr\u00fcmpfen, kreuzweise geschn\u00fcrt \u00fcber die B\u00fchne, da man ihm vorgegaukelt hatte, so liebe es Olivia.<br \/>\nInsgesamt war die Auff\u00fchrung eine gelungene Teamleistung, zu der alle Schauspielerinnen und Schauspieler beitrugen. Weitere Rollen: Reik Schlitter (Sebastian, Violas Bruder), Julia Hascher (Antonio, Schiffshauptmann), Emmeline Mack (Maria, Olivias Kammerzofe), Nelly Br\u00e4ndle (Junker Fabian). Auch Regisseur Sebastian Gengnagel g\u00f6nnte sich wie stets eine Minirolle. Stumm blieb in der Rolle eines bei Shakespeare nicht verb\u00fcrgten Geb\u00fcschs Ansgar Hoffmann. Kost\u00fcmm\u00e4\u00dfig war Zur\u00fcckhaltung angesagt, man hatte sich f\u00fcr schwarz entschieden, lediglich aufgelockert um ein paar Accessoires wie\u00a0 goldene Kn\u00f6pfe oder ein buntes J\u00e4ckchen f\u00fcr den Narren, ein durchdachtes Konzept, das sich nicht um historisches Brimborium scherte. Besonderes Lob geb\u00fchrt wieder einmal dem Kulissenteam. Die kurzen, schnell wechselnden Szenen waren eine Herausforderung auf der engen B\u00fchne im Dorment. Vier gemalte Hintergrundbilder, die Kunstlehrerin Isabel Fuchs und ihr Team geschaffen hatten, von denen je nach Szene drei verdeckt blieben, kennzeichneten den Ort der Handlung. Ein Tisch und ein paar St\u00fchle gen\u00fcgten als Mobiliar. Perfekt eingespielt wurde kurz umgebaut und schon ging&#8217;s weiter. Die kurzen Umbauten wurden dem Publikum mit Livemusik von Trompete und Fl\u00fcgel vers\u00fc\u00dft.<br \/>\nErscheinungsdatum: 19.05.2017, Copyright Das Blaum\u00e4nnle<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row unlock_row=&#8220;&#8220; row_height_percent=&#8220;15&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;80&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; row_height_use_pixel=&#8220;&#8220; row_name=&#8220;Design&#8220;][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":29,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"portfolio_category":[],"class_list":["post-1275","portfolio","type-portfolio","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/1275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portfolio"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1275"}],"version-history":[{"count":69,"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/1275\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79015,"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/1275\/revisions\/79015"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"portfolio_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/seminar-blaubeuren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_category?post=1275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}